Das Wall Street Journal berichtete am 25., dass US-Präsident Trump seinen Beratern kürzlich mitgeteilt habe, er hoffe, den Krieg gegen den Iran „schnell“ zu beenden und strebe danach, den Krieg „in den kommenden Wochen“ zu beenden.
Der Bericht zitiert Quellen mit den Worten: „Als sich der Krieg seinem Ende näherte, sagte der Präsident seinen Beratern unter vier Augen, dass er glaube, der Krieg gehe zu Ende, und drängte sie, den von ihm zu Beginn des Krieges öffentlich genannten Zeitrahmen von vier bis sechs Wochen einzuhalten.“
Dem Bericht zufolge sagte Trump einem Berater, der Krieg beeinträchtige seine anderen Prioritäten. Eine weitere Person, die kürzlich mit Trump gesprochen hatte, sagte, er scheine bereit zu sein, sich der nächsten großen Herausforderung zuzuwenden, nannte aber keine Details dazu.
Der Bericht stellt fest: „Das Problem ist, dass Trump keine einfachen Optionen zur Beendigung des Krieges hat und die Friedensverhandlungen noch in einem frühen Stadium sind. In Gesprächen mit externen politischen Verbündeten verlagert sich seine Aufmerksamkeit gelegentlich auf andere Themen, darunter die bevorstehenden Zwischenwahlen, die Entscheidung, Beamte der Einwanderungsbehörde an Flughäfen einzusetzen, und das Drängen auf den Kongress, Gesetze zu verabschieden, die die Wahlberechtigung verschärfen.“
Bezüglich der jüngsten Truppenverstärkung der USA im Nahen Osten zitierte der Bericht US-Beamte mit der Aussage, Trump sei zwar bereit, aber nicht geneigt, ohne Weiteres Bodentruppen in den Iran zu entsenden, unter anderem, weil dies sein Ziel einer schnellen Beendigung des Konflikts gefährden könnte. Trump befürchtet zudem, dass die anhaltenden Kämpfe zu einem Anstieg der US-amerikanischen Militärverluste führen werden. Bislang sind in diesem Krieg 13 US-Soldaten gefallen und fast 300 weitere verwundet worden.
Der Bericht zitierte Quellen aus Trumps Umfeld mit der Aussage, es sei „oft schwierig vorherzusagen, welche Entscheidungen Trump in der Kriegsfrage treffen wird“ und er schwanke zwischen diplomatischer Vermittlung und eskalierenden Angriffen. „Einige Personen in Trumps Umfeld drängen ihn zu einer härteren Linie und sagen, ein Regimewechsel im Iran könne sein wichtigstes politisches Vermächtnis werden.“