
Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) beließ die Leitzinsen bei ihrer Januarsitzung unverändert. Laut einem Bericht der China International Capital Corporation (CICC) entsprach diese Entscheidung den Markterwartungen. CICC geht davon aus, dass die Fed die Zinsen im Jahr 2026 voraussichtlich noch zweimal senken wird, die erste Senkung jedoch möglicherweise erst im zweiten Quartal erfolgen wird.
CICC wies darauf hin, dass Powell während der Pressekonferenz kaum Hinweise auf künftige Leitzinsen gab und sich eher zurückhaltend und reserviert verhielt. Gleichzeitig wich Powell anderen, nicht geldpolitischen Fragen aus, darunter der früheren Untersuchung des Justizministeriums gegen ihn. CICC erklärte, dass Trump, sollte Powell im Amt bleiben, die Möglichkeit verliere, einen anderen Gouverneur zu nominieren, und die geldpolitischen Entscheidungen der Fed künftig stärker von Daten als von administrativen Eingriffen abhängen würden.
CICC geht davon aus, dass die US-Notenbank (Fed) noch Spielraum für Zinssenkungen hat, der Zeitpunkt sich jedoch verzögern könnte. CICC weist darauf hin, dass Powells im Vergleich zur letzten Sitzung optimistischere Einschätzung der Wirtschafts- und Beschäftigungslage sein Vertrauen in die Beibehaltung der Leitzinsen stärkt. Gleichzeitig machen solide Wirtschaftsdaten es für die Fed kurzfristig nahezu überflüssig, Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen.
CICC weist zudem darauf hin, dass die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) die Zinsen voraussichtlich 2026 zweimal senken wird, die erste Zinssenkung jedoch möglicherweise bis ins zweite Quartal verschoben wird. Der Arbeitsmarkt dürfte sich kaum wesentlich verbessern, insbesondere angesichts der zunehmenden Verbreitung von KI, da Unternehmen vermehrt dazu neigen, Arbeitskräfte durch Technologie zu ersetzen, um Kosten zu senken und die Effizienz zu steigern. Da das Inflationsproblem jedoch weiterhin ungelöst ist und die Bedenken des Marktes hinsichtlich der Unabhängigkeit der Fed zunehmen, werden die Fed-Vertreter bei weiteren Zinssenkungen vorsichtiger vorgehen. (Reporterin Lin Defen)