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Über 60 % der Einwohner Hongkongs nutzen KI in ihrer Arbeit, was zu einer Produktivitätssteigerung von fast 80 % führt.

Über 60 % der Einwohner Hongkongs nutzen KI in ihrer Arbeit, was zu einer Produktivitätssteigerung von fast 80 % führt.

2026-02-10 08:43:42 · · #1
Über 60 % der Einwohner Hongkongs nutzen KI in ihrer Arbeit, was zu einer Produktivitätssteigerung von fast 80 % führt.

Der aktuelle „Globale Arbeitsplatzbericht 2025: Erwartungen und Ängste am Arbeitsplatz in Hongkong“ von PricewaterhouseCoopers zeigt, dass künstliche Intelligenz (KI) in Hongkong weit verbreitet ist: 61 % der befragten Angestellten nutzen KI bereits bei ihrer Arbeit – ein höherer Prozentsatz als der globale Durchschnitt von 54 %. Im vergangenen Jahr waren die drei Berufsfelder Informationstechnologie, Unternehmensstrategie sowie Forschung und Entwicklung die drei mit den meisten KI-Anwendungen.

Mitarbeiter mit einer positiven Einstellung machen sich mehr Sorgen über den Einfluss der Generation Z.

Die Umfrage zeigt, dass KI die Arbeitseffizienz deutlich gesteigert hat: 77 % der Befragten berichteten von einer höheren Produktivität, und 75 % gaben an, dass sich die Arbeitsqualität verbessert habe. Allerdings glauben nur etwa 20 % der Beschäftigten, dass KI die Arbeitsplatzsicherheit erhöht oder zu Gehaltserhöhungen führt. Dies verdeutlicht, dass die direkten Auswirkungen auf Karriere und Vergütung noch nicht flächendeckend sichtbar sind.

Im täglichen Einsatz generativer KI liegt der Anteil der Beschäftigten in Hongkong bei 22 % und damit niedriger als im asiatisch-pazifischen Raum (29 %) und im globalen Durchschnitt (25 %). Die Anwendung agentenbasierter KI befindet sich noch in der Anfangsphase, und ihr volles Potenzial ist noch nicht ausgeschöpft.

Hongkonger Angestellte stehen KI im Allgemeinen optimistisch gegenüber: 25 % sind begeistert und 36 % neugierig; nur 16 % sind verunsichert und 22 % äußern Bedenken. Die Einstellungen variieren je nach Generation: Generation X ist relativ stabil, Millennials sind im Allgemeinen positiv eingestellt, während Generation Z eher verunsichert ist, aber auch größeren Wert darauf legt, ob ihre Arbeit einen positiven Einfluss haben kann.

Digitale Kompetenzen in die Leistungsbeurteilung einbeziehen

Auch die Dynamik am Arbeitsplatz hat sich verändert. Nur 16 % der Beschäftigten planen, im kommenden Jahr den Job zu wechseln – ein Rückgang gegenüber den Vorjahren, der einen Markttrend hin zu Stabilität widerspiegelt. 32 % der Befragten sind mit Leidenschaft bei der Arbeit, und 34 % sind stolz darauf; der Anteil negativer Emotionen ist insgesamt gering, was auf eine gewisse Resilienz der Belegschaft hindeutet.

Cheng Yu-hao, Leiter des Bereichs Talent- und Organisationsberatung bei PwC, sagte, dass Hongkong bei der Anwendung von KI noch Verbesserungspotenzial habe und dessen Potenzial freisetzen sowie die Bedenken der Mitarbeiter durch systematische Kompetenzentwicklung und Veränderungsmanagement ausräumen müsse.

Lu Qihao, geschäftsführender Gesellschafter einer Unternehmensberatung für die Finanzbranche, schlägt vor, dass Unternehmen einen „Top-down“-Ansatz zur Förderung von KI-Strategien verfolgen sollten. Dazu gehört die Integration digitaler Kompetenzen in die Leistungsbeurteilung, die Einrichtung entsprechender Anreizprogramme und die Stärkung der Kommunikation, um die Mitarbeiterentwicklung an den Unternehmenszielen auszurichten. (Reporter Yao Yihe)

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