
Die DBS Group gab bekannt, dass ihr Nettogewinn im vergangenen Jahr im Vergleich zum Vorjahr um 3 % auf 11,033 Milliarden Singapur-Dollar gesunken ist, bei einem Gewinn je Aktie von 3,88 Singapur-Dollar. Der Vorstand schlug eine Schlussdividende von 66 Singapur-Cent je Aktie zuzüglich einer Kapitalrückzahlungsdividende von 15 Singapur-Cent je Aktie vor, was eine Gesamtdividende für das vierte Quartal von 81 Singapur-Cent je Aktie ergibt. Darüber hinaus plant der Vorstand, die Kapitalrückzahlungsdividende von 0,15 US-Dollar je Aktie in den Geschäftsjahren 2026 und 2027 fortzusetzen, sofern keine unvorhergesehenen Umstände eintreten.
Der Gesamtumsatz der Gruppe stieg im vergangenen Jahr im Vergleich zum Vorjahr um 3 % auf 22,9 Milliarden Singapur-Dollar. Der Nettozinsertrag legte um 1 % auf 14,5 Milliarden Singapur-Dollar zu; der Vorsteuergewinn erreichte mit 13,099 Milliarden Singapur-Dollar einen neuen Höchststand und stieg ebenfalls um 1 %. Die Nettozinsmarge der DBS verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um 22 Basispunkte auf 1,93 %, was zu einem Rückgang des Nettozinsertrags um 3,6 % auf 3,59 Milliarden Singapur-Dollar führte. Gleichzeitig stiegen die Nettoerträge aus Gebühren und Provisionen um 14 % und die Erträge aus der Vermögensverwaltung um 24 % auf 650 Millionen Singapur-Dollar. Die Eigenkapitalrendite lag im Berichtszeitraum bei 13,5 % und sank damit um 2,3 Prozentpunkte. Die Quote notleidender Kredite ging um 0,1 Prozentpunkte auf 1 % zurück.
DBS-CEO Shan Chan erklärte, dass der Druck auf die Nettozinsmarge und die geopolitischen Spannungen zwar voraussichtlich anhalten werden, die solide Geschäftsgrundlage und die starke Bilanz des Konzerns jedoch eine gute Basis für das kommende Jahr bilden. Der Nettogewinn für 2026 wird voraussichtlich etwas niedriger ausfallen als 2025, während das Vermögensverwaltungsgeschäft im Einklang mit der zuvor veröffentlichten Jahresprognose um rund 15 % wachsen soll. (Reporter: Lin Defen)