
TOKIO, 26. Januar (Xinhua) – Der Yen legte am Montagmorgen auf dem Tokioter Devisenmarkt gegenüber dem Dollar deutlich zu, da Marktsorgen über mögliche koordinierte Interventionen japanischer und US-amerikanischer Behörden die Yen-Verkäufe dämpften.
Laut Daten der Bank von Japan notierte der Yen am 23. zum Handelsschluss in Tokio bei etwa 158,4 gegenüber dem Dollar. Im frühen Handel am 26. schnellte der Wechselkurs auf 153,9 gegenüber dem Dollar hoch, ein Anstieg um mehr als 4 Yen.
Am Nachmittag des 23. (Tokio-Zeit) und am Morgen des 23. (New Yorker Zeit) stieg der Kurs des japanischen Yen an den Devisenmärkten in Tokio und New York innerhalb kürzester Zeit sprunghaft an. Dies führte zu Spekulationen, dass Japan und die USA möglicherweise gemeinsam eine Währungserkundung durchgeführt haben. Bei einer Währungserkundung erkundigen sich die zuständigen Währungsbehörden über ihre Zentralbanken bei den Banken nach dem aktuellen Wechselkurs und den Marktbedingungen. Sie gilt als Vorbereitungsphase für eine Devisenmarktintervention und ist ein stärkeres Signal für eine solche Intervention als verbale Interventionen.
Eine Quelle eines Londoner Finanzinstituts bestätigte am 26. in einem Interview mit dem Nikkei, dass die US-Notenbank Federal Reserve unter der Leitung des US-Finanzministeriums eine Währungsuntersuchung durchgeführt hat. Reuters und andere Medien berichteten über diese Untersuchung.