
Regierungschef John Lee äußerte sich heute (10.) vor der Sitzung des Exekutivrats gegenüber Reportern entschieden unzufrieden über das Urteil des Obersten Gerichtshofs von Panama, der den Vertrag zwischen der Panama Ports Corporation und der panamaischen Regierung zur Verlängerung des Betriebs zweier panamaischer Häfen für verfassungswidrig erklärt hatte. Die Regierung der Sonderverwaltungszone Hongkong lehnt jegliche Anwendung von Zwang, Druck oder anderen unzulässigen politischen Mitteln durch ausländische Regierungen in internationalen Handelsbeziehungen ab. Das Büro für Handel und wirtschaftliche Entwicklung hat den panamaischen Generalkonsul in Hongkong einbestellt, um seine tiefe Unzufriedenheit mit dem Urteil zum Ausdruck zu bringen. Es argumentiert, dass Panamas Bruch legitimer Handelsbeziehungen die Glaubwürdigkeit Panamas schädige und dem lokalen Geschäftsumfeld und der wirtschaftlichen Entwicklung erheblichen Schaden zufügen sowie internationale Handelsregeln ernsthaft untergraben werde. Die Regierung der Sonderverwaltungszone Hongkong fordert die panamaische Regierung nachdrücklich auf, den Geist des Vertrags zu respektieren.
John Lee äußerte die Hoffnung, dass die panamaische Regierung ein faires und gerechtes Geschäftsumfeld für gesetzeskonform agierende Unternehmen schaffen und deren legitime Rechte und Interessen wahren werde. Er erklärte, dass Hongkonger Unternehmen, die in Panama tätig sind und investieren, fair und angemessen behandelt und geschützt werden sollten. Das Außenministerium Chinas hat zudem klargestellt, dass China alle notwendigen Maßnahmen ergreifen wird, um die legitimen Rechte und Interessen chinesischer Unternehmen entschieden zu schützen, und die Regierung der Sonderverwaltungszone Hongkong wird die Maßnahmen Chinas vollumfänglich unterstützen und mit ihnen kooperieren.
John Lee bekräftigte, dass er glaube, dieser Vorfall habe das Vertrauen der Investoren in das panamaische Geschäftsumfeld beschädigt, und er hoffe, dass die panamaischen Behörden den Geist der Verträge ernsthaft wahren und die legitimen Interessen der Unternehmen schützen würden.