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Sanae Kaohsiung warnte und versprach Maßnahmen gegen die Volatilität des Währungsmarktes.

Sanae Kaohsiung warnte und versprach Maßnahmen gegen die Volatilität des Währungsmarktes.

2026-02-10 08:48:09 · · #1
Sanae Kaohsiung sprach eine Warnung aus und versprach Maßnahmen zur Bekämpfung der Volatilität am Devisenmarkt.

Die japanische Premierministerin Sanae Takaichi warnte eindringlich vor Spekulationsgeschäften an den Finanzmärkten und kündigte an, notwendige Maßnahmen gegen die ungewöhnliche Volatilität zu ergreifen. Zuvor hatte der Yen am Freitag einen starken Kursanstieg verzeichnet und damit seinen größten Anstieg seit fünf Monaten erzielt. Weit verbreitete Spekulationen kursierten, dass die „Untersuchung“ der New Yorker Federal Reserve darauf hindeute, dass die USA und Japan möglicherweise gemeinsame Interventionen am Devisenmarkt vorbereiten.

Angesichts des jüngsten Anstiegs der Renditen japanischer Staatsanleihen und der Abwertung des Yen erklärte Premierminister Sanae Takaichi am Sonntag (25.) während einer im Fernsehen übertragenen Debatte der Parteivorsitzenden: „Ich möchte mich nicht zu marktbestimmten Angelegenheiten äußern, aber wir werden alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, um spekulative und höchst ungewöhnliche Marktvolatilität zu bekämpfen.“ Daraufhin wuchsen die Erwartungen, dass die Behörden in den Yen-Wechselkurs eingreifen würden.

Obwohl japanische Beamte die Gerüchte um eine Intervention nicht bestätigten und Finanzministerin Satsuki Katayama lediglich betonte, man beobachte die Situation genau, löste die Beteiligung der New Yorker Fed hitzige Diskussionen an der Wall Street über eine gemeinsame Intervention aus. Analysten wiesen darauf hin, dass die Maßnahmen der Fed bedeuteten, dass eine mögliche Intervention nicht mehr einseitig erfolgen würde. Diese Erwartung führte zu einer beschleunigten Eindeckung von Yen- Short-Positionen und nährte gleichzeitig die Befürchtung, die Intervention könne Auswirkungen auf den US-Aktienmarkt haben.

Die Rendite 40-jähriger japanischer Staatsanleihen durchbrach kürzlich die 4%-Marke und erreichte damit einen neuen Höchststand seit 2007. Die Rendite 10-jähriger Staatsanleihen stieg auf über 2,2% und erreichte damit den höchsten Stand seit rund 27 Jahren. Der Yen näherte sich der Marke von 160 gegenüber dem US-Dollar und notierte bei 4,92 HK$ pro 100 Yen, womit er sich dem Einstiegsniveau für 2024 annäherte. Anschließend erholte er sich um 1,7% auf 155,72 HK$, den höchsten Stand in diesem Jahr und den größten Tagesgewinn seit fünf Monaten. Gegenüber dem Hongkong-Dollar notierte er wieder über 5 und erreichte einen Kurs von 5,04 HK$.

Bildquelle: Internet

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