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In den gesamten Vereinigten Staaten brachen „No Kings“-Proteste aus, bei denen über 3.200 Kundgebungen gegen Trumps Politik stattfanden.

In den gesamten Vereinigten Staaten brachen „No Kings“-Proteste aus, bei denen über 3.200 Kundgebungen gegen Trumps Politik stattfanden.

2026-03-31 08:13:52 · · #1

In mehreren Städten des Landes gingen am Samstag zum dritten Mal Demonstranten gegen die Politik von Präsident Trump auf die Straße, um an den „No Kings“-Kundgebungen teilzunehmen. Die Organisatoren erklärten, die Aktion werde voraussichtlich die größte eintägige Demonstration in der Geschichte der USA werden.

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Sie skandierten Demokratieparolen und zeigten Anti-Trump-Schilder.

Reuters berichtet, dass in allen 50 US-Bundesstaaten und in zahlreichen Städten im Ausland über 3.200 Demonstrationen stattgefunden haben. Die beiden vorangegangenen Protestwellen gegen die Monarchie hatten bereits Millionen von Teilnehmern mobilisiert. Eine der wichtigsten Kundgebungen fand dieses Mal in Minnesota statt, zu der über 100.000 Menschen erwartet wurden. Auch die Sänger Bruce Springsteen und Joan Baez sprachen auf der Bühne.

Bei einer Großdemonstration in St. Paul, Minnesota, kritisierte Senator Bernie Sanders den US-Krieg gegen den Iran als Verstoß gegen das Völkerrecht. Er erklärte: „Wir müssen ehrlich sein: Das amerikanische Volk wurde in Vietnam und im Irak getäuscht und wird auch heute wieder im Iran-Konflikt getäuscht.“ Er betonte: „Dieser Krieg verstößt gegen das Völkerrecht; ein souveräner Staat darf nicht willkürlich einen anderen souveränen Staat angreifen.“

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In allen 50 US-Bundesstaaten und in zahlreichen Städten im Ausland fanden mehr als 3.200 Demonstrationen statt. (Reuters)

Abgesehen von Großstädten wie New York, Los Angeles und Washington, D.C., fanden etwa zwei Drittel der Veranstaltungen in kleineren Gemeinden statt. Die Organisatoren berichteten von einer um fast 40 % gestiegenen Beteiligung in diesen Gebieten im Vergleich zur ersten Mobilisierung im Vorjahr. Auf der National Mall in Washington, D.C., skandierten Demonstranten Parolen für Demokratie und zeigten Schilder gegen Trump. Vor einem Seniorenzentrum in Maryland hielten Rollstuhlfahrer Schilder mit Aufschriften wie „Widerstand gegen Tyrannei“ und „Lasst uns hupen, um die Demokratie zu unterstützen“.

Auch in Manhattan, New York, demonstrierten Tausende. Hollywoodstar Robert De Niro hielt eine Rede und kritisierte Trump dafür, eine Bedrohung für die amerikanische Freiheit und Sicherheit darzustellen. Leah Greenberg, Mitbegründerin der Organisation Indivisible, erklärte, die Demonstrationen seien nicht nur zahlenmäßig zahlreich, sondern auch räumlich breiter gestreut gewesen, was die anhaltende Ausbreitung der Bewegung widerspiegele.

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Demonstranten skandierten prodemokratische Parolen und zeigten Schilder gegen Trump. (Reuters)

Angesichts der bevorstehenden US-Zwischenwahlen erfährt der Wahlkampf große Aufmerksamkeit, und Trumps Republikanische Partei wird im November vor einer Bewährungsprobe stehen. Da die Debatte um Krieg und Militärausgaben weiter an Brisanz gewinnt, dürften diese Themen zu den zentralen Punkten des Wahlkampfs gehören.

Jüngste Umfragen zeigen, dass Trumps Zustimmungswerte auf 36 % gesunken sind – sein niedrigster Wert seit seiner Rückkehr ins Weiße Haus. Republikaner kritisieren die Demonstrationen jedoch als „antiamerikanische Kundgebungen“ und argumentieren, dass die Demokraten diese Veranstaltungen unterstützen.


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