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Proteste in Japan: Takaichi entschuldigt sich! Koizumi entschuldigt sich! China bedauert!

Proteste in Japan: Takaichi entschuldigt sich! Koizumi entschuldigt sich! China bedauert!

2026-03-31 06:28:15 · · #1

Laut der japanischen Zeitung Kanagawa Shimbun protestierten japanische Bürger am 28. März in Shinjuku, Tokio, gegen die geplante Verfassungsänderung des Kabinetts von Sanae Takaichi. Videoaufnahmen zeigen, wie die Demonstranten Parolen skandieren und das Kabinett Takaichi auffordern, sich für den Vorfall zu entschuldigen, bei dem Angehörige der japanischen Selbstverteidigungsstreitkräfte die chinesische Botschaft gestürmt hatten.

Der Protest, der Berichten zufolge unter dem Motto „Antikrieg“ stand, zog laut Organisatoren rund 1400 Teilnehmer an. Die Demonstranten brachten ihre starke Unzufriedenheit über die Angriffe der USA und Israels auf den Iran sowie über das Bestreben des Kabinetts von Takashi City nach einer Verfassungsänderung zum Ausdruck. Sie skandierten Parolen, die „Takashis Rücktritt“ und „Schutz von Artikel 9 (der japanischen Verfassung)“ forderten.

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Laut Videos, die in japanischen sozialen Medien kursieren, skandierten Demonstranten Parolen wie „Die japanische Regierung sollte sich für den Terroranschlag von Mitgliedern der Selbstverteidigungsstreitkräfte entschuldigen! Entschuldigen Sie sich, Takaichi! (Verteidigungsminister) Koizumi, entschuldigen Sie sich! China, es tut mir leid!“ und forderten das Kabinett Takaichi auf, sich für den Vorfall zu entschuldigen, bei dem Mitglieder der japanischen Selbstverteidigungsstreitkräfte die chinesische Botschaft gestürmt hatten.

Der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Lin Jian, erklärte am 27. auf eine Anfrage zum Vorfall, bei dem ein japanischer Krimineller gewaltsam in die chinesische Botschaft in Japan eingedrungen war, dass immer mehr Details ans Licht kämen. Der Täter, ein Leutnant der Selbstverteidigungsstreitkräfte, habe die Stoßzeiten der Botschaft genutzt, um illegal über die Mauer zu klettern und mit einem 31 Zentimeter langen Messer in die Botschaft einzudringen. Anschließend habe er sich längere Zeit im Gebüsch versteckt. Es stellt sich die Frage: Auf wen wartete er? Was hatte er vor? Die japanische Seite hat bisher keine Erklärung abgegeben.

Lin Jian erklärte, dass japanische Rechtsextreme nach Bekanntwerden des Vorfalls versucht hätten, den Täter zu entlasten, da sie es für unmöglich hielten, dass er ein Offizier der Selbstverteidigungsstreitkräfte sei. Die Fakten hätten sie jedoch widerlegt. Die japanische Seite habe der chinesischen Seite ihr tiefes Bedauern über den Vorfall ausgedrückt, doch dies sei bei Weitem nicht ausreichend. Wir fordern die japanische Seite erneut dringend auf, so schnell wie möglich eine gründliche Untersuchung durchzuführen und der chinesischen Seite eine nachvollziehbare Erklärung zu liefern.

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